Schotter

Filed under:Passivhausbau,Wohnpark Stadtgärtnerei — posted by Daniel on 16. Juni 2007 @ 16:14

..oder auch “volumenbeständiges Bodenmaterial mit Feinkornanteil 0-45″. Und das in einer Dicke von 50cm.

Gestern war der Tiefbauer schon mal fleißig und hat den noch notwendigen Aushub gemacht und entsorgt und die Schotterlagen eingebaut. Der Schotter steht seitlich etwa 50cm über. Was allerdings offenbar fehlt ist ein weitere Überstand von 50cm im 45°-Winkel. Laut Bodengutachten sollte das so sein. Da müssen wie nachhaken.

Morgens um halb 9

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An diesem Grundstücksrand zwischen Straße und Schotter muß dann später noch ein Graben für unseren Erdwärmetauscher gezogen werden. Das wird eng.

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Die erste Lage wird verdichtet.

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Gleichzeitig wird der Aushub entsorgt.

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Und dann abends

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Wieso da eine Ecke fehlt wissen wir auch nicht. Mal abwarten, was Montag passiert.

Jetzt aber wirklich!

Filed under:Passivhausbau,Wohnpark Stadtgärtnerei — posted by Daniel on 13. Juni 2007 @ 19:46

Es ist fast nicht zu glauben, aber unser Schnurgerüst steht!

Heute früh war der Vermessungsingenieur da und hat gleichzeitig Grob- und Feinabsteckung gemacht. Parallel dazu war das Bauunternehmen für die Bodenplatte da und hat das Schnurgerüst aufgestellt und mit uns die weiteren Schritte durchgesprochen. Der Tiefbauer für die Erdarbeiten und den Kanalanschluß kam später dazu. Der wird uns dann auch den Graben für den Erdwärmetauscher vorbereiten.

Die Vermesser hatten etwas Mühe, die Referenzpunkte zu finden. Die Stadt hat da offenbar nicht viel mitgedacht. Links am Baum steht eine Höhe. Irgendwo darunter muss der entsprechende Vermessungspunkt sein.

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Im Baugebiet sind schon so einige Häuser recht weit.

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Warten…

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Noch ein Blick die Straße runter.

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Und unsere Straße.

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Dann geht´s endlich los. Und wir haben immer noch keine Ahnung wie so eine Vermessung funktioniert.

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Rohmaterial

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Messen und rechnen…

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…bis die ersten Absteckungen gemacht werden können.

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Letzte Absprachen bzgl. der Höhenlage

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Und hier das Ganze schon mit Schnur

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Montag ist auch der Erdwärmetauscher gekommen. Ganz schön riesig. Mittags stand ein 40-Tonner vor der Tür mit grob 250kg Material nur für uns. Hier die drei Ringe mit 15er Rohr, jeweils 33m lang.

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Letzte Woche Freitag habe ich bereits die sogenannte Mehrspartenhauseinführung von den Stadtwerken abgeholt. Das Teil (im Karton) wird mit in die Bodenplatte eingearbeitet und darüber wird dann später Telefon, Strom und Wasser ins Haus gebracht.

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Höhe gewinnen

Filed under:Passivhausbau,Wohnpark Stadtgärtnerei — posted by Daniel on 9. April 2007 @ 20:55

Ostersamstag waren wir eigentlich das erste Mal auf der Baustelle fleißig.
Unser Nachbar hatte noch reichlich von seinem Kelleraushub rumliegen, den er natürlich weitestgehend loswerden wollte. Und wir haben auf unserem Grundstück wie an anderer Stelle beschrieben noch einen gewissen Bedarf an Höhe, weil das Grundstück stellenweise deutlich unter Straßennieveau liegt.

Also wurde für Samstag ein Radlader organisiert und es ging mit einigen fleißigen Helfern zur Sache.

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Nein, die drei schaufeln natürlich nicht den Boden direkt in die Schaufel vom Bagger.
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Erstmal orientieren. Vor allem braucht es ein gutes Stündchen, das Gerät brauchbar in den Griff zu bekommen.
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Während ich unterwegs bin, wird woanders der Hügel weiter abgetragen bzw. abgeworfener Boden verteilt.
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Wir machen Fortschritte und so ist Mittagspause (grob etwa im zukünftigen Esszimmer) angesagt. Im hellen Bereich wird das Haus stehen. Das haben wir mit laienhaften Mitteln vorab grob vermessen. Dort durften wir nicht auffüllen, um uns das Baugrundgutachten nicht ungültig zu machen. Heller und dunkler Boden ist übrigens derselbe, nur mit unterschiedlichem Feuchtegehalt.
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Auch an der Vorderkante wurde verfüllt. Hier war vorher ein deutlicher Absatz zur Straße.
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Und das endgültige Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Vielen Dank an alle Helfer!
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Geld für nix

Filed under:Passivhausbau,Wohnpark Stadtgärtnerei — posted by Daniel on 21. Februar 2007 @ 21:38

Hm, da haben wir heute einen Gebührenbescheid erhalten, den ich nicht für OK halte.

Unseren Bauantrag haben wir im Rahmen der Genehmigungsfreistellung Anfang Dezember eingereicht. Damit gaben wir der Stadt einen Monat Zeit, ein reguläres Bauantragsverfahren zu fordern und baten gleichzeitig darum, uns doch bitte möglichst vor Ablauf des Monats Bescheid zu geben, wenn der Bau von der Genehmigungspflich freigestellt wird. Die Engangsbestätigung der Stadt ist auf den 05.12.06 datiert. In der Bestätigung wird uns der Eingang zum 04.12.06 bescheinigt.

Anfang Januar kam das nächste Schreiben der Stadt, datiert auf den 05.01.07, in dem die Freistellung von der Genehmigungspflicht erklärt wird.

Heute kam dann ein Brief mit der Gebührenfestsetzung über 50€ für die “vorzeitige” Freistellung von der Genehmigungspflicht. Nun kann ich entweder nicht rechnen oder habe die Bauordnung NRW nicht richtig verstanden. Vom 04.12.06 bis zum 05.12.06 sind es für mich ein Monat und ein Tag. Die Stadt hat uns also gerade nicht vorzeitig Bescheid gegeben und insofern ist auch der Gebührenbescheid meiner Ansicht nach nicht OK. Mal sehen, was es morgen dazu am Telefon zu erfahren gibt.

Zwiespältig

Filed under:Passivhausbau,Wohnpark Stadtgärtnerei — posted by Daniel on 10. Februar 2007 @ 17:03

Das Tiefbauamt sagt “Na gut” zu unserem Vorhaben, Niederschlagsentwässerung Richtung Straße auszuführen. Siehe auch hier. Eigentlich seien dafür ja die Rigolen gedacht.

Das Liegenschaftsamt sagt nun unserem Nachbarn, dass die Rigole an unseren Grundstücken nicht für unsere Niederschlagsentwässerung gedacht sei, sondern das Wasser Richtung Straße soll.

Einfach mal so zusammengefasst…


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image: detail of installation by Bronwyn Lace